Negative digitalisieren

Sie möchten Ihre alten Negative digitalisieren oder Negative einscannen lassen? Bedenken Sie, dass Ihre alten Fotos und Negative schon nach fünfzehn Jahren beginnen zu verfallen. Wir können Ihre alten Negative mit neuem Glanz versehen und in professioneller Qualität digitalisieren und für Sie als Nutzer auf einem neuen Speichermedium, z.B. DVD, CD oder Blu-ray, festhalten. 

Ihre Vorteile:

  • Lassen Sie Ihre Negative bei uns digitalisieren, bevor sie verfallen.
  • Top Qualität durch professionelle Labor-Scanner
  • Fotoabzüge in jedem Fotogeschäft / Drogeriemarkt möglich
  • Bequeme Alternative: Betrachten Sie Ihre Bilder im TV oder am PC (Diashow auf Wunsch).
  • Scann mit bis zu 4500 dpi
  • Infrarot Staub- und Kratzentfernung (isrd)

Ihre Negative durchlaufen bei uns ein spezielles Korrekturverfahren. Wir nehmen bei Farbnegativen automatisch eine Staub- und Kratzerentfernung vor. Natürlich können sie uns erst einmal einige wenige Negative oder auch deren Papierbilder für Probescans schicken. Wir sind auch in der Lage, einzelne Motive zu digitalisieren.

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Inhaltsverzeichnis Negative

  • Rettung ihrer Negativschätze
  • Scann machen lassen oder selber scannen?
  • Der Negativfilm
  • Iso-Werte, Körnung und Lichtempfindlichkeit
  • Die Geschichte des Negativs
  • Negativ oder Foto digitalisieren?
  • Häufig gestellte Fragen

 

 

Rettung ihrer Negativschätze!

Mehrere Faktoren können Ihre Zeitzeugen zerstören. Licht zum Beispiel, lässt die Farben besonders entsättigen. Hitze, Feuchtigkeit oder andere äußerliche Einwirkungen wie Kratzer und Abdrücke, tragen ebenso zum Qualitätsverfall Ihrer Negative bei.

Negative und ihre Haltbarkeit

Erinnerungen, die Sie auf Negativ Filmstreifen festgehalten haben, halten leider nicht ewig. Denn mit der Zeit können die Farben verblassen und verändert werden. Ihre Haltbarkeit beläuft sich nämlich auf 10-20 Jahre. Zwei entscheidende Dinge spielen bei der Farbtiefe eine Rolle:

  1. Materialbeschaffung
  2. Lagerung

Vor allem Negative aus den 1980er und 1990er Jahren wurden standartgemäß mit nicht sehr hochwertigen Trägermaterialien verarbeitet, wie man dies später tat, da man erkannte, dass billige Materialien wesentlich schneller an Farbe und damit Qualität verlieren.

Deshalb sollten Sie nicht zu lange mit der Entscheidung zögern, Ihre Negative digitalisieren zu lassen. Denn so können Sie Ihre Fotos digital absichern, beliebig oft kopieren und auch mit anderen Menschen teilen und dem Qualitätsverfall ausweichen. Kontaktieren Sie uns gerne für eine Beratung und einen Kostenvoranschlag unter der Rufnummer +49 (0) 2247 / 915 90 18.

Scan machen lassen oder selber machen?

Sie möchten Negative digitalisieren oder Negative einscannen lassen? Ihre Fotos und Negative beginnen schon nach fünfzehn Jahren zu verfallen und werden unbrauchbar?

Alte Negative können durch uns professionell digitalisiert und für den Nutzer auf einem neuen Speichermedium (DVD, CD, Blu-ray, Stick, Festplatte) festgehalten werden.

Folgend wollen wir Ihre Optionen darlegen, damit Sie sich sicher sind, dass Optimum für Ihre Negative zu erhalten.

Die Bilder zu Scannen ist der beste Weg, um diese Hürde zu überwinden und Ihre Bilder längerfristig haltbar zu machen.

Nun stellt sich die Frage, einem professionellen Fachmann zu vertrauen oder selbst zu digitalisieren. Diese Aufgabe übernehmen die Film-Retter gerne für Sie!

Ob Sie Ihre Bilder nun selber digitalisieren wollen oder diese Aufgabe den Film-Rettern überlassen, gibt es in diesem Zusammenhang drei Punkte die unbedingt beachtet werden sollten:

Kosten / Bildqualität / Zeit

Die Kosten bei einer Digitalisierung können ganz unterschiedlich ausfallen. Je nach Stückzahl Ihrer Negativstreifen sollten Sie sich überlegen, ob es sich lohnt, ein Gerät wie einen Flachbettscanner zu kaufen und Ihre Negative einzeln zu digitalisieren oder diese Aufgabe Profis zu überlassen. Bei den Film-Rettern sinkt der Preis pro Negativ, umso mehr wir für Sie digitalisieren können. Ganze Filmstreifen oder auch Einzelbilder durchlaufen unser Korrekturverfahren, gegen Aufpreis durch isdr (Infrarot Staub- und Kratzentfernung). Dabei machen wir Ihnen ganz bequem über Telefon oder persönlich bei uns einen Kostenvoranschlag. Natürlich haben Sie die Wahl von Probescans, damit wir die Chance haben, Ihr Vertrauen zu gewinnen. Rufen Sie uns dazu gerne an unter: +49 (0) 2247 915 90 18.

Sollten Sie sich dazu entscheiden Ihre Negative selber zu digitalisieren, wird ein spezieller Scanner benötigt. Oftmals werden für Negative Flachbettscanner verwendet, um einigermaßen qualitative Fotoabzüge in Form von Papierbildern zu erhalten. Diese und auch andere Fotoscanner kosten, wenn Sie eine gute Bildqualität fordern, bis zu 1000€.

Dieser muss erstmal installiert und farbtechnisch kalibriert werden. Um auch das gewünschte Ergebnis zu erhalten, müssen noch einige Testscans gemacht werden. Dazu kommt, dass man oftmals nur wenige Negative gleichzeitig in den Scanner legen kann, um diese dann nacheinander zu digitalisieren. Ein hochwertiger Scan dauert dazu länger, da jeder für eine entsprechende Farbtiefe einzelne Bildpunkt abgetastet werden, um später genügend Bildinformation für einen qualitativ hochwertigen Papierabzug zu erhalten. Außerdem werden bestimmte Softwares für Korrekturverfahren, wie z.B. Kratzentfernung, benötigt.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass Sie Abstriche entweder in Zeit, Kosten oder Qualität machen müssen. Das können Sie jedoch einfach mit einer Digitalisierung der Film-Retter umgehen, um das beste Preis- / Leistungsverhältnis zu erzielen. Lassen Sie uns Ihre Negativschätze auf CD, DVD oder Blu-Ray brennen oder auf Stick und Festplatte überspielen.

Der Negativfilm

Negativfilme sind analog aufgenommene Fotos, bei denen vor ihrer Entwicklung zum endgültigen Foto, Farben und Grauwerte komplementär (umgekehrte Farbe) aussehen. Nach dem zweiten fotografischen Prozess, der Entwicklung des Negativs, sehen die Farben jetzt naturgetreu aus.

Außerdem gibt es noch den Umkehrfilm, der nach seiner Entwicklung ein aufgehelltes und ein Farbgleiches Bild zeigt.

Vorteile:
Einer der bedeutendsten Vorteile eines Negativfilms, ist sein großer Belichtungsspielraum. Außerdem werden fast alle Farbnegative standartgemäß gleich nach dem Entwicklungsprozess C-41 bearbeitet. Dieser erhielt seinen Namen durch die bekannte analoge Fotografie Firma Kodak.

Andere renovierte Konzerne, wie Fujifilm oder Agfa, entwickeln Negative nach dem selben Prinzip, jedoch nennen sie diesen AP 70.

Beide Verfahren funktionieren wie folgt:

  1. Entwickeln
  2. Bleichen
  3. Wässern
  4. Fixieren
  5. Schlusswässern
  6. Stabilisierungsbad

Genau jene Szenen, die man aus Filmen kennt, in denen der Entwickler in einer rot belichteten Dunkelkammer Fotos in Wasserbäder legt, zeigen unseren beschriebenen Prozess.

Was sind Foto-Negative?

Wer heutzutage fotografiert, benutzt normalerweise Digital- und Spiegelreflexkameras, um sich die Fotos direkt auf der Kamera oder später am PC anschauen zu können. Dadurch geraten ältere Fototechniken, vor allem im analogen Bereich, immer weiter in Vergessenheit. Wer heute 15 Jahre alt ist, hat vermutlich noch nie selber ein analoges Foto gemacht. Hier also eine genauere Erklärung:

Negative sind analog aufgenommene Fotos, welche aus verschiedenen Emulsionsschichten bestehen und eine Größe von 24x24 mm betragen. Jede Schicht ist für eine Grundfarbe eines Fotos verantwortlich, woher sich der Name Mehrschichtfilm gebildet hat. Diese werden auf einem Trägermaterial, das aus Zelluloid besteht, durch verschiedene Belichtungen in umgekehrten Farben „gespeichert“.

Das bedeutet, dass auch bei Schwarz/ Weiß Bildern helle Teile des Bildes dunkel wieder gegeben werden und dunkle Teile eben hell. Diese bestehen jedoch nur aus zwei Schichten. Eine für weiß und eine für schwarz.

Das Trägermaterial an sich hat einen starken Orangestich, welcher durch die sogenannte Farbmaske entsteht. Diese hilft die Farben der Realität entsprechend wiedergeben zu können. Bei der Entwicklung entstehen nämlich Farbstoffe, die falsche Farbinformationen absorbieren. Dies führt zur falschen Darstellung von Farben, was durch die Farbmaske verhindert wird.

Um die Bilder wieder in ihrer Originalfarbe zu sehen, kann man diese auf Fotopapier kopieren oder auf den PC scannen. Dadurch lassen sich beliebig viele Kopien des „Originalbildes“ machen.

Iso-Werte, Körnung und Lichtempfindlichkeit von Negativen

Analog aufgenommene Fotos werden auf sogenannten Filmen „gespeichert“. Dieser befindet sich in einer vor Licht geschützten Patrone. Man kann Filme mit verschiedenen Lichtempfindlichkeiten, die in ISO-Werten angegeben werden, kaufen. Je nachdem was fotografiert werden soll, wählt man einen höheren oder tieferen ISO-Wert. Je heller also das Motiv, desto lichtunempfindlicher sollte also auch der gewählte Film sein. Außerdem spielt die Körnung des Films im Zusammenhang damit eine Rolle. Ist der Film also sehr lichtempfindlich, ist sein ISO-Wert dementsprechend hoch und desto rauer ist auch die Körnung.

Das kommt daher, dass Filme - wie oben beschrieben - aus Kristallen zusammengesetzt sind. Wird ein sehr lichtempfindlicher Film benutzt, sind auch die Kristalle aus denen er zusammengesetzt ist, entsprechend größer. Man spricht auch von Fein- oder Grobkörnigen Filmen. Ein Film mit vielen Kristallen ist also feinkörniger und kann detailliertere Fotos aufnehmen.

 

Der Unterschied von Farbpositivfilm und Farbnegativfilm

Oft hört man im Zusammenhang mit analoger Fotografie von Farbpositiven und Farbnegativen. Der Unterschied liegt schon im Namen, da Positivfilme eigentlich Umkehrfilme oder Dia Filme genannt werden. Beide Varianten gibt es in Schwarz/ Weiß Formaten mit unterschiedlichen Lichtempfindlichkeiten. Diese werden in ASA, ISO oder DIN angegeben.

Negativfilme wurden herkömmlich für die Weiterverarbeitung auf Papierabzüge hergestellt. Dabei wird der Film erst in einer Dunkelkammer (auch Labor genannt) entwickelt. Die Farben werden in diesem Prozess umgekehrt. Dies gilt auch für Schwarz- / Weiß Bilder. Die einzelnen Bilder eines Negativstreifens werden dann durch einen Vergrößerer auf das lichtempfindliche Fotopapier gedruckt. Man erhält ein Bild mit den „richtigen“ Farben oder eben die Schwarz- / Weiß Töne der Originalität entsprechend. Durch angepasste Belichtungszeiten, kann dann die Helligkeit und der Kontrast des Bildes verändert werden.

Positivfilme oder wie sie eigentlich heißen, Dia Filme, werden direkt bei der Aufnahme den originalen Farben entsprechend erzeugt. Diese werden üblicherweise direkt gerahmt, um sie mithilfe eines Diaprojektors an eine Leinwand projizieren zu können.

Die Geschichte des Negativs

Die Geschichte der analogen Negative beginnt in der 1830er Jahren, in denen das Negativ-Verfahren (Kalotypie) durch den Engländer William Henry Fox Talbot erfunden wurde. Jedoch waren die ersten Negative ausschließlich Unikate. Ganze Negativfilme oder die Möglichkeit zwischen verschiedenen Aufnahmen auszuwählen, gab es zu der Zeit nicht. Die einzelnen Negative, mit denen Talbot arbeitete, waren meist aus Papier oder Glasplatten, welche er mit lichtempfindlichem Silberiodid beschichtet hat. Auf der Kamera entstand zunächst ein Bild, das mit dem Auge nicht sichtbar war. Dieses konnte nach der Entwicklung mit Glasursäure als Negativ betrachtet werden. In der weiteren Verarbeitung, wurde dann Natriumsulfid zu Fixierung des Bildes verwendet. Nach diesen Prozessen, konnte das Negativ dann durch detaillierte und gezielte Beleuchtung als Positives auf ein anderes Trägermaterial beliebig oft kopiert werden. Der Entwicklungsprozess C-41 wird heutzutage verwendet und läuft sehr ähnlich auch in Dunkelkammern ab.

Warum werden heutzutage aber immer noch Negative gemacht?

Negative haben einen einzigartig großen Belichtungsspielraum. Außerdem gibt es Schwarz-Weiß und Farbnegativfilme, mit mehreren Schichten, auch in verschiedenen Aufnahmeformaten. In der Regel wird in der Amateurfotografie das patronenförmige Kleinbild (35 mm) verwendet. Spezifisch für jene, sind vor allem die Löcher am oberen und unteren Rand. Eine andere beliebte Variante war das Rollfilm-Mittelformat (6x9 cm). Es liefert aufgrund der größeren Fläche mehr Bildinformation und somit auch ein qualitativ besseres Bild. Jedoch gilt: je stabiler der Film, desto besser die Auflösung. Trotzdem sollte mit Blick auf die Qualität auch das verwendete Filmmaterial qualitativ hochwertiger sein, denn umso schlechter dieses ist, umso schneller bekommen die Negative Farbstiche und werden somit ein Fall für die Digitalisierung.

Negativ oder Foto scannen lassen?

Ein Unterschied von Negativen und Fotos ist auf den ersten Blick zu erkennen. Wobei Fotos originalgetreu das darstellen, was fotografiert wurde, sind Negative, wie der Name bereits verrät, mit komplementären Farben versehen. Außerdem ist das Trägermaterial auch nach der Abbildung eines Motives darauf durchsichtig und hat einen orangenen Stich. Jedoch kann das Eine nicht ohne das Andere. Daher stellt sich die Frage:

Fotos oder Negative scannen?

Jedes Foto hat ein Originalnegativ und jedes entwickelte Negativ hat einen Abzug in Form eines Fotos. Haben Sie nur eins der beiden Medien zur Verfügung, ist klar, dass Sie dieses für die Digitalisierung wählen.

Ist es jedoch anders und Ihnen stehen beide Medien, also das Negativ und das Foto zur Verfügung, empfehlen wir grundsätzlich das Negativ digitalisieren zu lassen!

Das Negativ ist nämlich das Original des Motives, welches auf dem Foto und dem Negativ zu sehen ist. Das bedeutet gleichzeitig, dass das Foto einfach eine Kopie ist. Als Original gibt das Negativ das Bild am echtesten wieder und sollte deswegen zur Digitalisierung gewählt werden. Wie Sie sich sicher vorstellen können, ist es einfacher, ein fertiges Bild anstelle eines noch zu entwickelnden Negatives zu digitalisieren. Das bedeutet, wenn Ihnen die Qualität nicht ganz so wichtig ist und Sie nicht all zu viel für die Digitalisierung bezahlen wollen, empfehlen wir den Scan uns zu überlassen. Am Ende werden jedoch beide mit 2800 dpi im tif Format gespeichert.

Häufig gestellte Fragen

Wie trenne ich Negativstreifen die aneinander kleben?

Zunächst sollten Sie probieren, ob sich die Streifen per Hand trennen lassen. Klappt dies nicht auf Anhieb, sollten Sie diesen Versuch auf sich beruhen lassen und die Streifen in lauwarmes Wasser einlegen. Dort lassen Sie diese etwa eine Stunde liegen. Ist die Stunde vorüber, sollten sich die Streifen voneinander lösen lassen. Auch in professionellen Entwicklungslaboren werden diese mit Wasser gespült. Nachdem Sie die Streifen voneinander getrennt haben, sollten Sie diese vorsichtig aufhängen ohne dabei Knicke zu verursachen. Die Filme sollten so hängen, dass möglichst von allen Seiten Luft an das Material kommt, damit diese gleichmäßig und vollständig trocknen können.

Wie lagere ich meine Negative am besten?

Es gibt Ablageblätter, welche extra für Negativstreifen entwickelt wurden. Damit diese für eine längere Archivierung taugen, müssen sie frei von Weichmachern sein. Das bedeutet, dass das Material, aus dem die Ablageblätter bestehen, über mehrere Jahre hinweg keine Veränderung im Material aufweisen darf. Dadurch werden sie von Luft, Flecken oder anderen Verunreinigungen geschützt. Die Ablageblätter werden dann in einem Ordner abgeheftet.

Weiterhin sollten diese Mappen dunkel, kühl und trocken gelagert werden denn sonst kann es sein, dass die Farben durch Sonnenlicht verblassen oder die Streifen durch zu hohe Luftfeuchtigkeit beginnen aneinander fest zu kleben. Auch Schimmel kann sich dadurch bilden. Einem Qualitätsverlust kann man bei Negativstreifen aber leider nicht vollkommen aus dem Weg gehen. Deswegen ist es sinnvoll diese frühzeitig digitalisieren zu lassen!

Wieso sind meine Negativbilder nach der Entwicklung teilweise leer?

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie es zu diesem Unglück kommen konnte. Die erste Variante ist, dass sie falsch aufgenommen wurden und die andere Variante, dass sie falsch entwickelt wurden. Hat der Streifen nach der Entwicklung eine bräunliche Farbe, wurde er richtig entwickelt. Sind jedoch keine Bildgrenzen vorhanden, sprich: man sieht nicht anhand des Motivs wo das Bild beginnt bzw. aufhört, wurden die Bilder bei der Aufnahme wahrscheinlich nicht belichtet.

Dadurch lässt sich auf einen defekten Schlitzverschluss in der Kamera deuten. Dieser sollte sich beim drücken des Auslösers öffnen, um eine Belichtung für das Foto durch die Kamera möglich zu machen und danach wieder schließen, bis der Auslöser erneut gedrückt wird. Hier hilft leider nur ein Service, da dies eine Aufgabe für die Innenreparatur Ihrer Kamera ist. Jedoch sollte auch hier gesagt werden, dass die Kamera in dem Fall wirtschaftlich betrachtet nichts mehr wert ist, da die Reparatur mehr kosten würde, als die Kamera noch wert ist.

Wie lass ich die Bilder bei einer Einwegkamera entwickeln?

Die Fotos von Einwegkameras lassen sich genauso entwickeln, wie bei professionellen Analogkameras. Dies sollte jeder herkömmlicher Anbieter, wie verschiedene Drogeriemärkte, anbieten. Jedoch werden dann alle Negative auf einen Schlag digitalisiert und Sie müssen auch alle bezahlen. Das heißt, dass man vorher Bilder die nicht gelungen sind, nicht aussortieren kann.

Wie kann man alte Negativ Bilder reinigen ohne sie zu beschädigen?

Negative sind nicht wasserempfindlich. Das bedeutet, dass sie ruhig mit Wasser und Spülmittel gereinigt werden können. Das Wasser sollte samt Spülmittel behutsam abgewaschen werden. Dabei genügt schon wenig Spülmittel. Doch Vorsicht! Auf dem Motiv sollte nicht mit Putzlappen oder anderen Hilfsmitteln gerieben werden. Befinden sich nämlich Staubkörner oder andere kleine Rückstände auf den Bildern, können Sie durch die vermeintliche Reinigung Ihrer Fotos Kratzer verursachen. Wie oben beschrieben, sollten die Negativstreifen zum Trocknen aufgehängt werden, damit sie Streifenfrei trocknen können.

Kann ich meine Negativmotive vor der Entwicklung betrachten?

Viele kennen das Problem. Sie haben alte Negativstreifen zuhause liegen, wissen aber nicht, was sich darauf befindet. Bevor man nun Geld ausgibt, um alle entwickeln zu lassen und später zu merken, dass die Fotos unbrauchbar sind, sollte es doch die Möglichkeit geben, die Motive vor der Entwicklung zu betrachten. Wem sein Geld zu schade für eventuell unbrauchbare Fotos ist, der kauft sich auch keinen eigenen Scanner. Das bedeutet: eine einfache Lösung, welche jeder realisieren kann muss her. Ein einfacher Trick, schnell viele Motive seiner Negativstreifen zu betrachten, funktioniert mit Backpapier. Einfach ein großes Stück Backpapier ausschneiden und an das Fenster kleben. Das Sonnenlicht wird gedimmt. Dann die Negativstreifen nacheinander an das Backpapier halten und die Motive erkennen. Ein anderer Trick ist es, einen Glastisch von unten mit einer normalen Tischlampe zu beleuchten. Nun können Sie auf das Glas erneut das Backpapier kleben und darauf die Negativstreifen platzieren. Auf einen Blick können gleich mehrere Negativemotive betrachtet werden.

Welche Innovationen gab es in der analogen Fotografie noch?

Eine bedeutende Innovation, war auf jeden Fall die Instamatic Technik von Minox. Durch jene Technik wurde es dem Nutzer vereinfacht, analoge Fotos aufzunehmen und über einen längeren Zeitraum im Film, welcher in der Kamera stecken blieb bis er voll war, zu transportieren, um später Fotoabzüge in Form von Papierfotos zu machen.

Kann ich Negative mit meinem Fotoscanner digitalisieren?

Generell eher nein. Fotoscanner benötigen eine Durchlichtungseinheit, um Negative korrekt scannen zu können. Da Fotoscanner jedoch für Fotos vorgesehen sind und diese nicht unbedingt angewiesen sind, eine Durchlichtungseinheit zu besitzen, hat auch nicht jeder Fotoscanner oder Filmscanner eine solche.

Was genau bedeutet Filmscanner und wer produziert solche?

Filmscanner ist der englische Begriff für Negativscanner. Firmen, die diese produzieren, sind zum Beispiel Reflecta, Somikon mit Instamatic oder DNT, mit renommierten Geräten wie Digiscan. Ein anderes vielversprechendes Gerät ist der Coolscan von Nikon oder der OpticFilm von Plustek.

Kann ich für Negative auch Dia Scanner benutzen?

In der Regel sind Scanner die als Diascanner oder Negativscanner angeboten werden für beide Varianten nutzbar.

Bieten die Film-Retter Expressbearbeitung an?

Gegen Aufpreis bieten wir auch eine Expressbearbeitung an. Ob Sie Einzelbilder oder ganze Filmstreifen auf die Schnelle digitalisiert brauchen, spielt keine Rolle. Die Möglichkeit von Probescans ist bei knapper Zeit natürlich nicht möglich. Rufen Sie uns einfach für einen Kostenvoranschlag an oder füllen Sie unser Auftragsformular aus.

Sollte ich Einzelbilder vor der Digitalisierung zusammen kleben?

Man kennt das Zusammenkleben von Filmen durch Klebestreifen aus dem Bereich der Hi8 und Normal8. Hier ist das notwendig, weil der Film an einem Stück hintereinander abläuft. Da Negative aber einzeln digitalisiert werden, sind hier keine Klebestreifen notwendig.

Ihre Negative auf CD / DVD. So funktioniert's:

  • Bestellen: Auftragsformular ausdrucken und ausfüllen ...
  • Verpacken und Versenden: Auftragsformular und Negative-Material an uns schicken
  • ... oder: Sie kommen gerne - nach Terminabsprache - persönlich vorbei.
  • Auf Wunsch holen wir Ihren Digitalisierungs-Auftrag direkt bei Ihnen zuhause ab!
  • Bezahlen: Wenn Ihre CD / DVD fertig ist, bekommen Sie von uns die Rechnung. Haben Sie Ihr Material persönlich gebracht, rufen wir Sie an, dass Sie Ihre Negative wieder abholen können. Sie bezahlen dann einfach bar vor Ort.
  • Nach Zahlungseingang schicken wir die fertigen CDs / DVDs und natürlich Ihre Negative als versichertes Paket wieder an Sie zurück.
  • Erinnerungen ansehen und sich freuen.

Der WDR hat über uns berichtet

Film-Retter Kundenzufriedenheit