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Wie digitalisiert man Negative?

Um Negative für den Privatgebrauch selbst zu digitalisieren, benötigen Sie einen Dia/Negativ-Einzugscanner. Diese können Sie sowohl im Fachgeschäft, als auch im Internet erwerben. Achten Sie jedoch beim Kauf darauf: der Funktionsumfang, zum Beispiel bezüglich der Staub- und Kratzerentfernung. ICE unterscheidet sich bei den verschiedenen Modellen bereits enorm.

Damit Sie die Bildfarben an Ihrem Computer richtig bestimmen können, benötigen Sie einen kalibrierten Monitor. Viele Anbieter bieten bereits kalibrierte Computer an. 

Der Scanner sollte auf einer stabilen, nicht vibrierenden Unterlage stehen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Negative vor dem Scannvorgang reinigen, also von Staub, Fluse oder Krümeln befreien. Achten Sie darauf, dass die Vorlagen gerade eingelegt werden, damit Sie ein zufriedenstellendes Ergebnis erhalten.

Für ein gutes und zufriedenstellendes Ergebnis sollten Sie allgemeine Einstellungen in der Scansoftware treffen:

  1. Scanmodus - scannen Sie ein einzelnes Bild oder Stapelbetrieb?
  2. Positiv / Negativ - wählen Sie zwischen Positiv- und Negativfilm. Je nach Scanner sind Voreinstellungen vorhanden.
  3. Aufsicht / Durchsicht - diese Auswahl ist dann interessant, wenn sie beispielsweise einen Flachbettscanner verwenden, der Aufsichtsvorlagen wie eine Zeichnung auf Papier und gleichzeitig Durchlicht-Vorlagen wie Dias verarbeiten kann.
  4. Farbe - Farbeinstellungen werden oftmals in einem anderen Reiter vorgenommen als die obigen Punkte. Bestimmen Sie im Vorfeld die Farbtiefe und entscheiden Sie sich für Graustufen oder Farbe
  5. Skalierung - hier wird die Originalgröße des Rahmens, die eingestellte Ausgabegröße und der Qualitätsfaktor bestimmt. Geben Sie hier die maximal benötigte Bildgröße an.

Achten Sie besonders korrekt vorzunehmende Einstellung von Filmtyp und Belichtung. Die Infrarottechnologie hat sich als besonders gut herausgestellt, da diese in zwei Durchgängen scannt. Im ersten Durchlauf erfolgt der reguläre Scan, der zweite Scan ist der Infrarot-Scan. Danach folgt eine rechnerische Staub- und Kratzerentfernung.

Bestimmen Sie den richtigen Bildtyp. Die Voreinstellungen müssen nicht immer die beste Wahl sein. Probieren Sie einfach mehrere Einstellungen aus, damit Sie die für Sie beste Einstellung finden können. Damit die Bilder auch einen schönen Farbverlauf haben, können unter Umständen feinfühlige Tonwertkorrekturen erforderlich sein. Die dafür vorhandene Automatik sorgt meist schon für brauchbare Korrekturen. 

Zum Schluss müssen Sie noch ein Ausgabeprofil wählen. Je nachdem welchen Scanner Sie verwenden, ist das passende Ausgabeprofil bereits voreingestellt.

Wo kann man Negative digitalisieren lassen?

Früher wurden die Filme nach der Belichtung aus dem Fotoapparat genommen, in den nächsten Laden mit Fotolabor gebracht und man bekam die Fotos inkl. der Negative zurück. Um die Negative für lange Zeit sicher verfügbar zu erhalten, sollten Sie diese digitalisieren oder digitalisieren lassen. So können Sie sie nach Bedarf immer wieder verwenden.

Wenn Sie sich diesen Schritt nicht selbst zutrauen möchten oder das Equipment fehlt, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Digitalisieren von Negativen gibt es im Internet jede Menge Online-Anbieter. Diese unterschieden sich sowohl im Preis, als auch in der Qualität. An dieser Stelle ist billig nicht immer schlecht und teuer automatisch gut.

Auch über Drogeriemärkte gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Negative digitalisieren zu lassen.

Der sicherste Weg ist allerdings der Gang zum Experten vor Ort. Ein Probescan, damit Sie sich von der Qualität überzeugen können und eine persönliche Beratung sollte selbstverständlich sein. Diese Möglichkeit ist nicht zwingend die teuerste Option.

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Was kostet das Digitalisieren von Negativen?

Die Preise für das Digitalisieren von Negativen sind sehr unterschiedlich. Dies liegt natürlich auch an der unterschiedlichen Qualität. Grundsätzlich variieren Sie zwischen 0,16€ - 0,50€ pro gescanntem Negativ. Viel wichtiger als der Einzelpreis ist allerdings die Staffelung. Viele Anbieter bieten Ihnen einen Mengenrabatt und mit diesem können die Einzelpreise umgerechnet schon wieder ganz anders aussehen.

Vergleichen Sie die verschiedenen Angebote. Gehen Sie dabei immer vom Gesamtpreis Ihrer Menge an Negativen aus und nicht vom Einzelpreis. Diese können je nach Menge stark variieren.

Überlegen Sie sich also vor der Auswahl des Anbieters folgende Faktoren:

  • Wie viele Negative möchten ich scannen lassen?
  • Welche Qualität benötige ich für meine privaten Zwecke?
  • Lassen sich Qualität und günstiger Preis möglicherweise verbinden?